Wiltshire Walks

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Analyse von Appgk
Wer Wiltshire zu Fuß entdecken möchte, braucht nicht immer eine große Wanderplattform mit unzähligen weltweiten Optionen. Manchmal ist eine kleinere, klar abgegrenzte Sammlung hilfreicher, besonders wenn das Ziel bereits feststeht. Genau hier setzt Wiltshire Walks an: Die kostenlose App von Tinymobile Ltd konzentriert sich auf Rundwanderwege in Wiltshire und verbindet Streckeninformationen mit GPS-Navigation und Bewertungen von Nutzern. Ich finde diesen regionalen Ansatz angenehm, weil er die Suche nicht mit Angeboten aus ganz Großbritannien überlädt.
Nach meinem Eindruck richtet sich die Anwendung vor allem an Menschen, die einen Spaziergang oder eine Tageswanderung in dieser englischen Grafschaft planen und dabei lieber aus fertigen Routen auswählen, als selbst lange auf einer Karte zu suchen. Die App ist keine allgemeine Navigationslösung für jede Reise. Ihre Stärke liegt in der Spezialisierung: Man öffnet sie mit einer konkreten Gegend und einem konkreten Vorhaben im Kopf. Wer genau das sucht, bekommt ein überschaubares Werkzeug. Wer dagegen spontane Fernwanderungen, weltweite Karten oder eine umfangreiche Tourenplanung erwartet, sollte seine Erwartungen niedriger ansetzen.
Eine regionale Wander-App, die sich auf den Weg statt auf den Ort konzentriert
Die Auswahl umfasst dreihundert schöne Rundwanderwege in Wiltshire. Diese Ausrichtung auf Rundtouren ist im Alltag wichtiger, als sie zunächst klingt. Bei einer Rundwanderung muss ich nicht ständig überlegen, wie ich vom Ziel wieder zum Auto, zur Unterkunft oder zum Ausgangspunkt zurückkomme. Das macht die App besonders interessant für freie Nachmittage, Ausflüge mit Freunden oder einen Urlaubstag, an dem die Wanderung in sich abgeschlossen sein soll.
Ich würde die Anwendung deshalb nicht wie eine klassische Straßenkarte benutzen. Ihr sinnvollster Einsatz beginnt vor dem Losgehen: Ich suche eine passende Tour, schaue mir die verfügbaren Angaben an und prüfe, ob Länge, Umgebung und Anspruch zu meiner Gruppe passen. Die Nutzerbewertungen können dabei eine zusätzliche Entscheidungshilfe sein. Sie ersetzen für mich aber nicht die eigene Einschätzung. Eine Bewertung kann einen Weg als schön beschreiben, während die Strecke für Kinder, ältere Begleiter oder ungeübte Wanderer trotzdem ungeeignet sein kann.
Die GPS-Routenführung ist der zentrale praktische Bestandteil. Sie soll mich nicht nur zu einem Ort bringen, sondern während der Wanderung auf dem gewählten Verlauf halten. Das ist ein anderer Anwendungsfall als die Navigation mit einer üblichen Karten-App, die vor allem Straßen, Adressen und Verkehrsmittel priorisiert. Bei einer Wanderung möchte ich nicht bloß den Parkplatz finden. Ich möchte wissen, ob ich noch auf dem vorgesehenen Rundweg bin und wann ich möglicherweise falsch abgebogen bin.
Gerade bei regionalen Wander-Apps ist die Begrenzung zugleich Vorteil und Nachteil. Die konzentrierte Auswahl kann die Entscheidung erleichtern, weil ich nicht durch unpassende Ergebnisse aus anderen Regionen scrollen muss. Dafür ist die App außerhalb Wiltshires kaum interessant. Auch innerhalb der Grafschaft wird sie nicht automatisch jede spontane Idee abdecken, etwa wenn ich eine ganz bestimmte Entfernung, einen barrierearmen Weg oder eine Route mit einem besonderen Ziel suche.
Was ich vor dem Start prüfen würde
Ich würde eine Tour nicht erst am Wegesrand zum ersten Mal öffnen. Zu Hause oder bei einer stabilen Verbindung ist der bessere Zeitpunkt, um den Streckenverlauf und die Nutzermeinungen in Ruhe anzusehen. Dabei achte ich nicht nur auf schöne Landschaftsbeschreibungen, sondern auf Hinweise, die den tatsächlichen Ablauf beeinflussen können: unklare Abzweigungen, schwierige Passagen, matschige Abschnitte oder Stellen, an denen der Weg nicht sofort erkennbar ist.
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Alle Nachrichten anzeigenEin nützlicher Ablauf ist, zuerst zwei oder drei Rundwege zu vergleichen und erst danach eine endgültige Auswahl zu treffen. So vermeide ich, mich unterwegs mit langen Listen zu beschäftigen. Ich notiere mir außerdem den Namen der Tour und den Startpunkt, bevor ich losfahre. Das klingt banal, hilft aber dann, wenn die Verbindung am Parkplatz schwach ist und ich nicht mehr gemütlich zwischen mehreren Angeboten wechseln möchte.
Die App ist für mich dann am überzeugendsten, wenn sie die Vorbereitung verkürzt, nicht wenn sie die gesamte Wanderung organisatorisch übernehmen soll. Wetter, Kleidung, Wasser, Tageslicht und die Erreichbarkeit des Ausgangspunkts bleiben meine Verantwortung. Eine GPS-Führung kann den Weg unterstützen, aber sie macht aus einer unbekannten Strecke keine risikofreie Aktivität.
Die besten Aspekte von Wiltshire Walks
Das solltest du über Wiltshire Walks wissen
Unterwegs: Wann die Verbindung zum entscheidenden Faktor wird
Die wichtigste Frage bei einer GPS-Wander-App lautet nicht nur, ob sie grundsätzlich GPS nutzt, sondern wie gut sie sich in der jeweiligen Umgebung bedienen lässt. GPS und mobile Daten sind nicht dasselbe. Das Telefon kann seine Position unter freiem Himmel bestimmen, während der Abruf von Streckeninformationen, Bewertungen oder anderen Inhalten eine funktionierende Datenverbindung benötigen kann. Deshalb würde ich mich nicht darauf verlassen, dass jeder Teil der Anwendung an jedem abgelegenen Wegabschnitt gleich verfügbar bleibt.
In einem Ort mit gutem Empfang ist das kaum ein Problem. Ich kann die Tour auswählen, die Führung starten und bei Bedarf Informationen nachladen. Schwieriger wird es in ländlichen Bereichen, an bewaldeten Abschnitten oder in Senken. Dort kann die Verbindung schwanken, obwohl das Telefon weiterhin eine Position erkennt. Für mich bedeutet das: Die eigentliche Vorbereitung sollte möglichst nicht erst mitten auf dem Weg stattfinden.
Ein realistisches Beispiel wäre ein Samstagvormittag: Ich fahre zu einem Ausgangspunkt in Wiltshire, öffne die App noch auf dem Parkplatz und entscheide mich für eine Rundtour. Solange das Mobilfunknetz stabil ist, kann ich die Route prüfen und die GPS-Führung beginnen. Nach einer Weile führt der Weg durch einen Abschnitt mit schwachem Empfang. Wenn die bereits geöffnete Ansicht weiterhin funktioniert, kann ich mich orientieren; wenn Inhalte neu geladen werden müssen, kann die Situation deutlich unangenehmer werden. Genau deshalb würde ich zusätzlich den Startpunkt, die grobe Richtung und markante Zwischenziele im Kopf behalten.
Die App sollte meine Orientierung verbessern, aber nicht meine einzige Orientierung sein. Das ist für mich der wichtigste Grundsatz bei der Nutzung. Ich nehme ein geladenes Telefon mit, starte die Führung nicht erst bei fast leerem Akku und informiere eine Begleitperson darüber, welche Tour ich gewählt habe. Diese Vorsicht ist keine Kritik an der App, sondern eine vernünftige Reaktion auf die Bedingungen im Gelände.
Die App im mobilen Alltag: Parkplatz, Spaziergang und Gruppenentscheidung
Auf einem Smartphone wirkt die regionale Begrenzung besonders praktisch. Ich muss keine umfangreiche Reiseplanung öffnen, wenn ich nur für den Nachmittag eine passende Runde suche. Die Anwendung passt zu Situationen, in denen ich bereits in Wiltshire bin oder einen Ausflug dorthin vorbereite. Auch für eine Gruppe kann sie nützlich sein: Eine Person sucht die Route aus, während die anderen gemeinsam auf Startpunkt und Verlauf schauen.
Bei einer Familienwanderung würde ich die Nutzerbewertungen als Gesprächsgrundlage verwenden, nicht als endgültige Wahrheit. Die Erwachsenen können prüfen, ob die Runde zur Kondition der Kinder passt und ob es unterwegs Stellen gibt, an denen besondere Aufmerksamkeit nötig ist. Die App hilft bei der Auswahl, nimmt aber keine Rücksicht auf die individuelle Geschwindigkeit oder Pausenlaune der Gruppe. Für kleine Kinder würde ich daher eine kürzere, übersichtlichere Tour bevorzugen, selbst wenn eine längere Strecke besonders attraktiv klingt.
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Für Alleinwanderer ist die GPS-Führung ebenfalls interessant, aber hier fällt die Abhängigkeit vom Telefon stärker ins Gewicht. Ich möchte nicht während einer einsamen Tour feststellen, dass mein Akku leer ist oder ich mich nur auf eine Ansicht verlassen habe, die nicht mehr aktualisiert wird. Vor dem Start würde ich die Route ansehen, das Gerät vollständig laden und eine einfache Notfallregel festlegen: Wenn der Verlauf unklar wird, kehre ich zum letzten eindeutig erkannten Punkt zurück, statt blind weiterzugehen.
Wer die App hauptsächlich als Auto-Navigation zum Wanderparkplatz verwenden möchte, wird wahrscheinlich eine allgemeine Karten-App ergänzend brauchen. Die Spezialisierung auf Wanderwege ist gerade dann wertvoll, wenn ich bereits am richtigen Ausgangspunkt bin. Für die komplette Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zwischenstopps oder mehreren Tageszielen ist eine größere Reise-App meist flexibler.
Was passiert bei schlechtem Empfang oder einem falschen Abzweig?
Die unangenehmste Situation entsteht, wenn die Route nicht sofort weiterhilft. Das kann an einer schwachen Verbindung liegen, aber auch an einem unübersichtlichen Wegabschnitt, einer kurzfristigen Sperrung oder einer Abzweigung, die vor Ort anders aussieht als erwartet. Ich würde dann nicht hektisch auf dem Bildschirm herumtippen. Zuerst bleibe ich stehen, prüfe meine letzte sichere Position und vergleiche die Umgebung mit dem erwarteten Verlauf.
Bei einem kurzen Verbindungsproblem hilft es, nicht ständig neue Inhalte anzufordern. Jeder zusätzliche Ladevorgang kostet Zeit und kann bei schlechtem Empfang den Akku stärker beanspruchen. Ich würde die bereits sichtbare Routenansicht so lange nutzen, wie sie verständlich bleibt, und erst an einer Stelle mit besserem Empfang erneut nachladen. Ob die App den gesamten Verlauf ohne Verbindung zuverlässig bereithält, sollte man nicht einfach voraussetzen. Genau das würde ich vor einer längeren oder abgelegenen Tour in einer kontrollierten Situation testen.
Ein zweiter sinnvoller Schritt ist die Rückkehr zum letzten bekannten Punkt. Das ist besonders bei Rundwegen hilfreich, weil ich nicht sofort eine völlig neue Richtung einschlagen muss. Wenn ich eine Abzweigung verpasst habe, ist der kürzeste Weg zurück oft sicherer als eine improvisierte Abkürzung über unbekanntes Gelände. Die App kann die Entscheidung unterstützen, aber sie kann nicht beurteilen, ob ein scheinbar direkter Pfad vor Ort begehbar ist.
Ich würde außerdem vermeiden, die Anwendung während des Gehens dauerhaft in der Hand zu halten. Das lenkt ab und erhöht das Risiko, Stolperstellen zu übersehen. Besser ist es, an sicheren Stellen anzuhalten, die Position zu prüfen und das Telefon danach wieder wegzulegen. Diese kleine Gewohnheit macht die Nutzung entspannter und schont nebenbei den Akku.
Datennutzung, Akku und Vorbereitung ohne falsche Versprechen
Da die App GPS-Routenführung und Inhalte zu vielen Wanderwegen verbindet, würde ich die Datennutzung bewusst beobachten. Besonders wenn ich unterwegs häufig zwischen Touren, Bewertungen und Kartenansichten wechsle, kann mehr mobile Kommunikation anfallen als bei einer einmal geöffneten Route. Im heimischen WLAN kann ich die Auswahl treffen und die wichtigen Informationen vorab ansehen. Das ist kein Beweis für eine vollständige Offline-Funktion, aber eine vernünftige Vorbereitung, die unnötige Abhängigkeit von schlechtem Empfang reduziert.
Auch der Akku verdient Aufmerksamkeit. GPS-Nutzung, helles Display und wiederholtes Nachladen können ein Smartphone während einer längeren Wanderung deutlich stärker beanspruchen als ein kurzer Blick auf eine Straßenkarte. Ich würde die Bildschirmhelligkeit nur so hoch einstellen, wie es draußen nötig ist, und eine Powerbank einpacken, wenn ich lange unterwegs bin. Wer mit einem älteren Gerät unterwegs ist, sollte besonders früh prüfen, wie stabil die Anwendung läuft und wie schnell der Akku sinkt.
Die Altersfreigabe USK ab null Jahren macht die App grundsätzlich familienfreundlich, sagt aber nichts über die Eignung einer konkreten Route aus. Ein Weg kann für die App-Nutzung problemlos sein und trotzdem körperlich anstrengend, rutschig oder für einen Kinderwagen ungeeignet. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil eine niedrige Altersfreigabe leicht mit einer allgemeinen Empfehlung für jede Familie verwechselt werden könnte.
Preislich ist der Einstieg unkompliziert: Die App ist kostenlos erhältlich. Gleichzeitig gibt es bei der Abrechnung über Google Play In-App-Käufe im Bereich von 2,79 bis 20,99 Euro. Für mich bedeutet das, dass ich vor einer intensiven Nutzung genau prüfen würde, welche Inhalte ohne Kauf zugänglich sind und ob zusätzliche Funktionen für meinen geplanten Ausflug wirklich nötig sind. Ich würde nicht spontan unterwegs kaufen, nur weil gerade der Empfang schlecht ist oder eine bestimmte Information nicht sofort sichtbar wird.
Version, Geräte und die Rolle des Entwicklers
Die aktuelle Version ist 1.8 und die Anwendung setzt Android ab 7.0 voraus. Das macht sie für viele noch genutzte Android-Geräte grundsätzlich interessant. Trotzdem würde ich vor einer Wanderung testen, ob mein konkretes Telefon die GPS-Führung zuverlässig ausführt. Betriebssystem-Unterstützung allein garantiert nicht, dass jedes ältere Gerät bei längerer Navigation gleich flüssig arbeitet.
Der Entwickler Tinymobile Ltd verfolgt mit dieser App einen klaren Nischenansatz. Das gefällt mir mehr, als wenn eine vermeintliche Wanderlösung gleichzeitig Reisebuchung, Fitness-Tracking, weltweite Karten und soziale Funktionen versprechen würde. Hier steht die regionale Tourensuche im Mittelpunkt. Der Nachteil dieser Konzentration ist, dass ich für andere Regionen oder komplexere Reiseabläufe wahrscheinlich zusätzliche Apps brauche.
Die Zahl von über zehntausend Installationen zeigt, dass die Anwendung eine eigene Nutzerbasis erreicht hat, ohne wie ein Massenprodukt für jede Art von Navigation aufzutreten. Ich würde daraus weder eine Qualitätsgarantie noch einen Grund zur Skepsis ableiten. Für mich ist entscheidender, ob die vorhandenen Touren zu meinem Ziel passen und ob die GPS-Führung im entscheidenden Moment praktisch nutzbar ist.
Vergleich mit allgemeinen Karten- und Wander-Apps
Im Vergleich zu Google Maps oder ähnlichen Karten-Apps bietet diese Anwendung den Vorteil einer engeren thematischen Auswahl. Eine allgemeine Karte ist hervorragend, wenn ich eine Adresse, einen Parkplatz, ein Café oder eine Fahrstrecke suche. Bei der Suche nach einer passenden Rundwanderung muss ich dort jedoch oft selbst entscheiden, welche Ergebnisse vertrauenswürdig und wirklich als Spaziergang geeignet sind. Wiltshire Walks nimmt mir einen Teil dieser Vorauswahl ab.
Gegenüber großen internationalen Wanderplattformen ist die App vermutlich weniger vielseitig, aber gerade dadurch einfacher zu überblicken. Wer detaillierte Trainingsdaten, eigene Routenaufzeichnung, umfangreiche Community-Werkzeuge oder Touren in vielen Ländern erwartet, wird mit einer größeren Plattform besser bedient. Für einen Besucher, der nur eine Auswahl an Runden in Wiltshire sucht, kann die regionale Sammlung dagegen angenehmer sein als ein überladenes System.
Eine Papierkarte oder ein Reiseführer bleibt für mich trotzdem nicht völlig überholt. Papier funktioniert unabhängig von Akku und Mobilfunk, zeigt oft den größeren geografischen Zusammenhang und ist als Reserve wertvoll. Die App ist dafür bequemer bei der konkreten Wegführung und bei der Auswahl anhand von Nutzerbewertungen. Die beste Kombination ist für anspruchsvollere Touren nicht entweder App oder Karte, sondern die App als praktische Hilfe plus eine einfache analoge Rückfallebene.
Für wen sich die Installation lohnt – und wer besser weitersucht
Ich würde die App Menschen empfehlen, die Wiltshire besuchen, dort wohnen oder regelmäßig in der Region unterwegs sind und eine fertige Rundtour suchen. Sie ist besonders passend, wenn ich nicht selbst stundenlang Routen zusammenstellen möchte und eine GPS-Unterstützung auf dem Telefon schätze. Auch für gelegentliche Ausflüge ist der kostenlose Einstieg angenehm, solange ich die möglichen Käufe nicht mit einer vollständigen Gratis-Ausstattung verwechsle.
Weniger passend ist sie für Nutzer, die vor allem weltweit navigieren, öffentliche Verkehrsmittel planen oder eine Wanderung nach sehr genauen sportlichen Kriterien zusammenstellen möchten. Auch wer grundsätzlich ohne Smartphone unterwegs sein will, sollte lieber eine gute Karte oder einen klassischen Wanderführer wählen. Die App kann eine Entscheidung vereinfachen, aber sie ersetzt weder Ortskenntnis noch verantwortungsvolle Vorbereitung.
Mein persönlicher Tipp wäre, die Anwendung zunächst für eine kurze, gut erreichbare Rundtour zu testen. So sehe ich, wie verständlich die Routenführung auf meinem Gerät ist, wie schnell Informationen laden und wie stark der Akku beansprucht wird. Erst danach würde ich sie bei einer längeren Tour mit schwächerem Empfang einsetzen. Dieser Test ist hilfreicher als die bloße Annahme, dass jede GPS-App unter allen Bedingungen gleich funktioniert.
Mein Urteil zur Verbindung zwischen App und Wandererlebnis
Wiltshire Walks überzeugt mich vor allem durch seine klare regionale Aufgabe. Die App möchte nicht jede Navigationssituation lösen, sondern Wandernde bei der Auswahl und Führung auf Rundwegen in Wiltshire unterstützen. Die dreihundert Touren, GPS-Routenführung und Nutzerbewertungen ergeben ein nützliches Gesamtpaket für Menschen, die schnell eine passende Runde finden möchten.
Die Verbindung bleibt dabei ein entscheidender Teil des Nutzungserlebnisses. Mit guter Vorbereitung kann ich die Abhängigkeit von mobilem Empfang reduzieren, aber ich würde keine vollständige Offline-Nutzung voraussetzen. Deshalb gehören für mich ein geladener Akku, ein Blick auf die Route vor dem Start und ein einfacher Plan für den Fall eines Verbindungsabbruchs zur verantwortungsvollen Nutzung. Wer diese Grenzen akzeptiert, bekommt eine praktische regionale Wanderhilfe.
Ich sehe die App nicht als Ersatz für jede Karten- oder Outdoor-Anwendung, sondern als fokussiertes Werkzeug für ein bestimmtes Reiseziel. Genau darin liegt ihr Wert. Wenn mein nächster Spaziergang durch Wiltshire führt und ich eine Rundtour mit digitaler Führung suche, würde ich sie ausprobieren. Für weltweite Abenteuer, vollständig netzunabhängige Navigation oder hochentwickelte Trainingsplanung würde ich dagegen eine andere Lösung ergänzen oder bevorzugen.
Unter dem Strich ist das eine empfehlenswerte Wahl für neugierige Spaziergänger und Urlauber mit einem klaren regionalen Ziel. Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, die Altersfreigabe ab null Jahren macht sie auch für die gemeinsame Planung mit der Familie unkompliziert, und Android ab 7.0 erweitert die Geräteauswahl. Meine Empfehlung gilt aber mit einer Bedingung: Nutze die App als hilfreiche Begleitung, nicht als alleinige Sicherheitsreserve auf einem unbekannten Weg.
Häufig gestellte Fragen zu Wiltshire Walks
Was ist Wiltshire Walks und für wen eignet sich die App?
Wiltshire Walks ist eine Wander-App, die dabei hilft, Spaziergänge und Wanderrouten in Wiltshire zu entdecken und besser zu planen. Sie richtet sich an Einsteiger, Familien, erfahrene Wanderer und Besucher, die die Landschaft rund um Orte wie Salisbury, Stonehenge oder die North Wessex Downs erkunden möchten. Vor dem Download sollte man prüfen, ob die angebotenen Routen zum eigenen Fitnesslevel, zur verfügbaren Zeit und zur gewünschten Wegbeschaffenheit passen.
Welche Informationen bietet Wiltshire Walks zu den einzelnen Wanderwegen?
Zu den Routen werden üblicherweise wichtige Angaben wie Streckenlänge, geschätzte Gehzeit, Schwierigkeitsgrad und Startpunkt bereitgestellt. Je nach Route können außerdem Beschreibungen der Landschaft, Sehenswürdigkeiten, historische Hintergründe und Hinweise zur Wegführung enthalten sein. Die Genauigkeit und der Umfang der Informationen können jedoch variieren. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Start zusätzlich Wetter, Wegzustand, Öffnungszeiten und mögliche Sperrungen zu kontrollieren.
Benötigt Wiltshire Walks eine Internetverbindung während der Wanderung?
Ob eine permanente Internetverbindung erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Funktionen der App und der verwendeten Route ab. Karten, Routenbeschreibungen oder Standortdaten können teilweise online geladen werden, während andere Inhalte möglicherweise offline verfügbar sind. In ländlichen Gebieten ist der Mobilfunkempfang nicht immer zuverlässig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Route vor dem Aufbruch öffnen, wichtige Informationen speichern und zusätzlich eine alternative Orientierungsmöglichkeit mitnehmen.
Sind die Wanderungen in Wiltshire Walks für Familien und Hunde geeignet?
Einige Wege können sich sehr gut für Familien oder Spaziergänge mit Hund eignen, während andere längere Strecken, steile Abschnitte, unebenen Untergrund oder stark befahrene Straßen enthalten können. Die App sollte daher nicht allein als Sicherheitsgarantie betrachtet werden. Vor dem Start sollten Nutzer die Routenbeschreibung sorgfältig lesen und prüfen, ob Kinder, ältere Personen oder Hunde die Strecke bewältigen können. Außerdem sind lokale Regeln zu Leinenpflicht und Weideflächen zu beachten.
Ist Wiltshire Walks kostenlos und welche Kosten können entstehen?
Vor dem Herunterladen sollte man die aktuelle Preisgestaltung im App Store oder bei Google Play prüfen, da sich kostenlose Inhalte, Premium-Funktionen, Werbung oder optionale In-App-Käufe ändern können. Selbst wenn die App kostenlos nutzbar ist, können beim Wandern weitere Kosten entstehen, etwa für Parkplätze, öffentliche Verkehrsmittel oder den Eintritt zu Sehenswürdigkeiten. Es ist außerdem sinnvoll zu kontrollieren, ob die App Standortdaten oder mobile Daten verwendet, was je nach Tarif zusätzliche Gebühren verursachen kann.















